chibalance

Praxis für traditionelle Chinesische Medizin
JULIA GRIFFATON Heilpraktikerin

Herzlich Willkommen!

… in meiner Praxis für Traditionelle Chinesische Medizin in
Bad Homburg.

Schön, dass Sie den Weg auf meine Seite gefunden haben. Ich lade Sie herzlich ein, sich hier einen ersten Eindruck über mich und meine naturheilkundliche Tätigkeit zu machen.

Ich arbeite auf der Grundlage der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), wobei meine Schwerpunkte in der Akupunktur, der Ernährungsberatung nach den 5 Elementen sowie dem therapeutischen Qi Gong liegen.

Bei meinen Behandlungen stehen Sie mit Ihrem persönlichen Anliegen stets im Mittelpunkt. Mir ist es sehr wichtig, jeden Patienten ganz individuell und mit genügend Zeit für ausführliche Gespräche zu betreuen.

Die Informationen über die von mir angewandten Heilverfahren können hier nur recht allgemein dargestellt werden. Bitte rufen Sie mich einfach an, wenn Sie mehr dazu wissen möchten.

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Mein Blog

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24. Mai 2016
Frühlingszeit – Erkältungszeit?

Ja, der Frühling schlägt dieses Jahr seine Kapriolen, warme, sonnige Tage wechseln sich ab mit Tagen voller Regen, Wind und auch Kälte. Die gesundheitlichen Auswirkungen lassen nicht auf sich warten – heftige Erkältungen mit grippeähnlichen Symptomen, wie Gliederschmerzen, Frösteln und evtl. sogar Fieber zeigen, dass die körpereigene Abwehr (Wei-Qi) mit den krankmachenden Faktoren, Wind, Kälte, Feuchtigkeit, nicht fertig wurde.

Wind, Kälte und Feuchtigkeit gehören in der chinesischen Medizin neben Hitze, Trockenheit und Feuer/Glut zu den 6 äußeren Krankheitsursachen (liuxie), wobei der Wind die Speerspitze der anderen pathogenen Faktoren ist, d.h. er ist Wegbereiter für das Eindringen der anderen pathogenen Faktoren in den Körper. “Der Wind ist die Ursache von 100 Krankheiten.” (Der Gelbe Kaiser)

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Die klassische Erkältung ist also eine Wind-Kälte Erkrankung, bei der mit dem Wind die Kälte in den Körper eingedrungen ist. Wind greift den Körper vor allem im Schulter- und Nackenbereich an – und hier können wir uns am besten mit einem Halstuch und einer Jacke über den Schultern schützen. Übrigens gilt diese Empfehlung auch für den künstlichen Wind aus den Klimaanlagen oder dem Zug bei geöffnetem Fenster.

Wenn es einen doch erwischt hat, zeigen sich im Anfangsstadium folgende Symptome:

Jetzt gilt es möglichst schnell zu reagieren, damit die Kälte nicht weiter ins Innere dringt:

Falls auch hier keine baldige Besserung erreicht wird, können immer noch Kräutermischungen und Akupunktur helfen, den Verlauf der Krankheit abzumildern und erheblich zu verkürzen.

Fazit: Auch wenn wir Erkältungskrankheiten meist mit der kalten Jahreszeit in Verbindung bringen, können sie uns auch im Frühjahr/Sommer heimsuchen, wenn wir uns nicht den äußeren Gegebenheiten entsprechend verhalten, d.h. schützen.

10. Mai 2016
Frühling – die beste Zeit für einen Neuanfang!

Seit meinem letzten Blogeintrag ist eine lange Zeit vergangen, in der ich u.a. meine Diplomprüfung in klassischer Akupunktur und Traditioneller Chinesischer Medizin bei der AGTCM abgelegt und mich um das Konzept meiner Web-Präsenz gekümmert habe.
 
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Von dem Besuch des TCM-Kongresses in Rothenburg letzte Woche bin ich mit vielen neuen Eindrücken zurückgekommen, und dieser Blog wird sich mit neuem Leben füllen – mit praktischen Tipps zur Gesund-Erhaltung aus dem immensen Wissensschatz der chinesischen Medizin und interessanten Hintergrundinformationen.

Ich freue mich, wenn ich Sie weiterhin zu den interessierten Lesern zählen kann und melde mich schon in Kürze wieder,

 
Ihre
Julia Griffaton

8. Juni 2015
Ernährung im Sommer

Immer wieder werde ich von meinen Patienten gefragt, wie sie die 5-Elemente-Ernährung mit ihrem Fokus auf gekochte, warme Gerichte im Sommer bei den hoffentlich sommerlichen Temperaturen anpassen können.

 

sommerlicher durstlscher

 

Hier sind ein paar Tipps für die Umsetzung:

 

1. Essen Sie mehr Nahrung mit kühlender Wirkung. Dazu eignen sich die saftigen Sommerfrüchte, die jetzt reifen, außerdem Blattsalate oder wasserhaltiges gekochtes Gemüse, wie Zucchini, Gurken und Tomaten.

 

2. Essen und trinken Sie weniger Erhitzendes, wie Ingwertee, scharfe Gewürze, gegrilltes Fleisch, Alkohol und Kaffee. Zu gegrilltem Fleisch eignet sich als Ausgleich ein Salat aus gekochtem Gemüse (Kartoffel-, Reissalat) oder auch ein Antipasti-Teller mit gegrilltem Gemüse.

 

3. Ein gekochtes Frühstück sollte trotzdem beibehalten werden, um den Körper mit der notwendigen Energie am Morgen zu versorgen. Dabei sollte man jetzt den wärmenden Hafer mit neutralen Getreiden, wie Reis, Mais oder Hirse ersetzen. Dies kann ruhig für ein paar Tage vorgekocht werden und kühl (aber nicht frisch aus dem Eisschrank!) mit Kompott oder gekochtem Gemüse gegessen werden.

 

4. Pfefferminztee, Salbeitee und grüner Tee, ein Spritzer Zitronensaft, etwas Joghurt oder andere Sauermilchprodukte helfen mit ihrer kühlenden Wirkung außerdem, die sommerlichen Temperaturen besser zu genießen.

 

Freuen Sie sich über die langen Tage, das Licht und die Farben und tanken Sie Energie auf – der nächste Winter kommt bestimmt, an dem wir all das vermissen werden.

 

Ihre
Julia Griffaton

22. September 2014
Raffinierte Kürbis-Suppe

Mir gefällt an diesem Rezept besonders, dass es mit wenig Zutaten und einer simplen Zubereitung auskommt, und dass das Resultat eine köstliche, sättigende Suppe ist, die das Qi bewegt und schön von innen wärmt – genau das Richtige für diese Übergangszeit in den Herbst.

 

Kürbissuppe

 

(Für ca. 3 Liter)

 

Zutaten:

3 EL neutrales Öl

1 Hokkaido-Kürbis (ca. 1,5 kg), ungeschält, entkernt und grob zerkleinert

2 Zwiebeln, geschält und grob zerkleinert

1 Wakamealge (Reformhaus)

je 1 TL gemahlener Kardamom und Kreuzkümmel

1 EL frisch geriebener Ingwer

ein paar Tropfen Zitronensaft

1,5 l heiße Gemüsebrühe

1 Dose Kokosmilch (400 ml)

2 EL Dijonsenf

4 EL Sweet-Chili-Sauce

1 l heißes Wasser nach Bedarf

Meersalz nach Geschmack

trocken geröstete Kürbiskerne

 

Zubereitung:

Kürbis, Zwiebeln, Alge, Gewürze (außer Salz, Senf und Chilisauce) in dem Öl erhitzen, unter Rühren etwas anschwitzen und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Zugedeckt weich kochen. Kokosmilch, Senf und Chilisauce zugeben und alles zusammen pürieren.

 

Die Suppe mit heißem Wasser bis zur gewünschten Konsistenz verdünnen, mit Salz abschmecken und noch einmal kurz aufkochen. Wer möchte, kann in einer trockenen Pfanne geröstete Kürbiskerne dazugeben, so gibt es auch noch etwas für die Zähne zu beißen.

 

Guten Appetit!

 

Ihre

Julia Griffaton

 

Ach übrigens, diese Suppe kann gut auf Vorrat gekocht werden – wie, das erkläre ich in meinem nächsten Beitrag.

 

21. September 2014
Ernährung im Spätsommer

Es ist soweit – der Sommer ist endgültig vorbei!

 

Die Tage werden kürzer, die Nächte kühler, und die Sonne hat nicht mehr die Kraft, uns ausreichend zu wärmen. Die Energierichtung geht nach unten und innen, nachdem das maximale Yang des Hochsommers überschritten ist. Wir spüren das in uns selbst evtl. in einem erhöhten Schlafbedürfnis, größeren Bedarf an warmen und nahrhaften Speisen und vielleicht auch in einer vagen Melancholie. Dies sind ganz natürliche Empfindungen, die uns zeigen, dass wir in Einklang mit den natürlichen Prozessen leben, und denen wir deshalb auch nachgeben sollten. Wir haben jetzt einen erhöhten Energiebedarf, einerseits um uns gegen die wachsende Kälte zu schützen, aber auch um Energie-Vorräte für den kommenden Winter, der energieschwächsten Jahreszeit, anzulegen.

 

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Nicht zufällig fällt in dieser Jahreszeit des Frühherbstes die Haupt-Erntezeit gerade von Lebensmitteln, die uns optimal für die Vorbereitung auf den Winter versorgen. Es sind die nahrhaften, natursüßen Lebensmittel, die jetzt zur Reife kommen, wie Kürbis, Karotten, alle Arten von Kohl, Fenchel, Kastanie, Kartoffeln, Walnüsse, Mais, Äpfel, Birnen und Weintrauben, und die sich besonders für die Vorratshaltung eignen. Wer sich in dieser Übergangszeit vom Hochsommer in den kühlen Herbst optimal auf die kalte und dunkle Jahreszeit vorbereiten will, nimmt vermehrt diese Nahrungsmittel in seinen Speiseplan auf und erhöht ihre Bekömmlichkeit mit aromatischen Gewürzen, wie Kümmel, Kardamom, Ingwer, Thymian, Rosmarin, Kresse …

 

So nehmen wir die den saisonalen Lebensmitteln innewohnende Energie optimal auf, und wappnen uns gleichzeitig vor den ersten Erkältungen, die uns in dieser Übergangszeit besonders schnell befallen.

 

Anregungen und Rezepte für spätsommerliche Gerichte stelle ich in nächster Zeit hier zur Verfügung.

 

Ich wünsche Ihnen alles Gute in dieser farbenfrohen Jahreszeit,

 

Ihre

Julia Griffaton